Industriereinigung

Die professionelle Industriereinigung ist Bestandteil der allgemeinen Wartungsarbeiten in einem Betrieb oder Unternehmen.

­Um den Ertrag der Produktion langfristig zu sichern und hygienische Maßstäbe zu erfüllen, ist eine regelmäßige industrielle Reinigung durch ein kompetentes Unternehmen unerlässlich. Sie wird von hoch qualifizierten Fachleuten ausgeführt, das ausführende Unternehmen ist zudem nach strengen Richtlinien zertifiziert, um eine objektive Qualitätssicherung zu gewährleisten. Zudem kann eine individuelle Beratung in Anspruch genommen werden, hinzu kommen nach Bedarf Hausmeisterservices und 24-Stunden-Bereitschaftsdienste.

Formen der Industriereinigung

Jedes Unternehmen ist anders strukturiert, sodass die Industriereinigung unterschiedlichste Formen annehmen kann. So können ganze Gebäudefassaden mitsamt großer Fensterflächen, Parkplätze und Grünflächen gesäubert werden. Auch Lagerräume, Silos, Werften oder Großraumbüros sind Bestandteil der Industriereinigung. Innerhalb der Gebäude besteht die Möglichkeit weiterer Reinigungsarbeiten, etwa die Entfernung von Staub an PC-Monitoren, die Reinigung von Sanitäranlagen oder Glasflächen. Eines der Kerngebiete ist jedoch die professionelle Reinigung von industriellen Anlagen und Maschinen.

Verfahren der Industriereinigung

Angepasst an die individuellen Betriebsstrukturen und den Grad der Verschmutzung können unterschiedlichste Verfahren zum Einsatz kommen. Als eine der wirkungsvollsten Techniken der industriellen Reinigung wird dabei die Hochdruckreinigung angesehen. Hierbei wird mit einem Druck von bis zu 3000 Bar Wasser auf die verschmutzte Oberfläche „geschossen“. Besonders starke Fettverschmutzungen und Schmiermittel können mit dieser mechanischen Reinigung gut beseitigt werden, reicht das Wasser allein nicht aus, können zusätzlich Reinigungsmittel hinzugegeben werden.

Die Hochdruckreinigung mit Wasser eignet sich besonders für Betriebe, in denen Lebensmittel verarbeitet werden, da diese meist bestimmte Hygiene-Richtlinien erfüllen müssen. Eine Variation der beliebten Technik ist die Reinigung mit Dampf, hierbei können obendrein Keime und Bakterien entfernt werden. Um hartnäckige Verschmutzungen und Farbrückstände anzugehen, kommt das Sandstrahlverfahren zum Einsatz, es eignet sich vor allem für Böden und Wände. Bei dem Sandstrahlverfahren wird der abrasive Effekt genutzt, der aus einer Kombination von hohem Druck und Steinmehl entsteht.

Für alle Bereiche, in denen alle diese Verfahren nicht genutzt werden können, etwa weil der Einsatz von Wasser und/oder Reinigungsmitteln nicht möglich ist, wird das Trockeneisverfahren genutzt. Hierbei wird festes Co2 mit einer Temperatur von knapp minus 80 Grad in kleinen Partikelchen auf die verschmutzte Oberfläche gebracht. Das Co2 bindet Fette, Farben und andere Verunreinigungen an sich, sodass diese nur noch abgelöst werden müssen. Diesen Effekt nennt man auch Kaltversprödung. ­

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KW 22 - Montag, 29. Mai 2017
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